Headshaking beim PferdHeadshaking beim Pferd ist längst keine Seltenheit mehr, dennoch gibt es nur wenige gesicherte Erkenntnisse über die Krankheitsentstehung und deren Ursachen und oft gelten diese Pferde als austherapiert. Viele Besitzer wissen oft auch gar nicht wo sie anfangen sollen zu suchen. Oder aber es tritt keine Besserung ein, obwohl bereits alle erdenklichen Maßnahmen unternommen worden sind. Die Nachfrage nach einer Analyse mit dem EAVet von Besitzern mit Pferden, die unter Headshaking leiden, hat inzwischen zugenommen. Da das System speziell für Pferde entwickelt wurde, kann es das shaken erkennen und auch die Nerven, wie zum Beispiel den Trigeminusnerv, individuell scannen und dann abgleichen. Durch die hinterlegten Schwingungen, können zusätzlich Belastungen durch Allergien, Borna Virus, Herpes Virus, Borreliose etc. festgestellt werden.

Pferde, die unter Headshaking (auch als HS bezeichnet) leiden, liegen mir persönlich besonders am Herzen. Auch unser Neuzugang Roos leidet unter Kopfschlagen. Anders als man vermuten würde wusste ich im Vorfeld was auf mich zu kommt. Ich unterstütze Sie und Ihr Pferd daher nicht nur mit dem Wissen aus der Ausbildung zur Tierpsychologin für Pferde und der praktischen Erfahrung von durchgeführten Analysen und Therapien mit dem EAVet, sondern auch mit persönlicher Erfahrung.

Headshaking wird derzeit in drei Gruppen aufgeteilt

  • Stereotypes shaken (Verhaltensstörung)
  • Symptomatisches shaken (Entstehung durch eine Grunderkrankung)
  • Idiopathisches shaken (ohne erkennbare Ursache)

Stereotypes shaken

Schüttelnde und schlagende Kopfbewegungen stellen bei Pferden ein natürliches Verhalten dar, zum Beispiel bei Insektenabwehr, Erregung oder auch Konfliktsituationen. Als Verhaltensstörung tritt es glücklicherweise nur selten auf und zeigt sich in plötzlichen, reflexartigen Auf- und- ab- Schlagen des Kopfes, oder horizontales Schütteln des Kopfes. Es kann extreme Ausmaße annehmen. Die Ursachen dafür können Frust, anhaltende Konfliktsituationen, Haltungsbedingungen, Fütterungsfehler oder auch ein Stallwechsel sein. Und das sind nur einige wenige Beispiele. Das Shaken führt hier zu einem Erregungsabbau und ermöglicht dem Pferd den ausgesetzten Stress zu ertragen. Es sollte auf keinen Fall unterbunden werden, da sich der Stress dadurch erhöht. Diese Form des stereotypen shakens wird sowohl bei der Arbeit mit dem Pferd, als auch bei der Nutzung gezeigt und ist unabhängig von der Jahreszeit. Eine Verbesserung lässt sich oft durch eine Optimierung der Haltungsbedingungen erreichen.

Symptomatisches shaken

Auch hier tritt das Auf- und- ab- Schlagen oder horizontale Schütteln des Kopfes plötzlich auf. Gründe hierfür liegen in einer Grunderkrankung, wie zum Beispiel Erkrankungen im Gehör bzw. Gleichgewichtsorgan, Augenerkrankungen, schmerzhafte Veränderungen der Halsmuskulatur, Wirbelsäule oder auch bei Zahnproblemen. Hier sollten alle in Frage kommenden Erkrankungen abgeklärt werden. Ebenso kann eine fehlerhafte Nutzung des Pferdes der Grund sein oder es kann durch Schmerz oder Angst hervorgerufen werden. Vielleicht zeigt es sich auch nur bei einer zu starken Reiterhand, beispielsweise bei nur einem bestimmten Reiter. Eine Überprüfung der Reitweise und Ausrüstung ist daher unerlässlich, wenn das Pferd die Symptome ausschließlich bei der Nutzung zeigt. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass das Pferd gelernt hat das es seine Arbeit durch shaken beenden kann und empfindet dies als Belohnung. Um eine Gegenkonditionierung erfolgreich zu erreichen erfordert es Geduld und vor allem Konsequenz, welche unter kompetenter Anleitung erfolgen sollte.

Idiopathisches shaken

Diese Form nimmt den größten Anteil ein und wird diagnostiziert indem die anderen beiden Formen ausgeschlossen werden. Hier entsteht meistens das größte Fragezeichen bezüglich Ursache, Auslöser, Therapie und Diagnostik, da es sich um ein Krankheitsbild handelt bei dem mehrere Faktoren zusammenkommen. Es wird davon ausgegangen das es sich hierbei um eine Erkrankung des Nervensystems handelt. In den meisten Fällen ist der 5. Gehirnnerv (Trigeminus) betroffen, begleitend mit einem oder mehreren seiner Äste und/oder dem Sehnerv, dem 2. Gehirnnerv. Die Pferde, die unter der idiopathischen Form leiden, fangen mit dem Kopfschlagen meistens mit Beginn der Bewegung an, welches sich bei zunehmender Belastung verstärkt. Beim fotosensitivem shaken sind die Symptome beim Arbeiten in der Halle weniger ausgeprägt, oder treten gar nicht auf.

Der Nervus trigeminus (Drillingsnerv) teilt sich in drei Äste (Augapfelnerv, Ober- und Unterkiefernerv) und ist von großer Bedeutung für die Wahrnehmung von Sinnesreizen und der Schmerzempfindlichkeit im Kopfbereich. Durch Insekten, Pollen, Staub, Wind und auch Regen kann die Empfindlichkeit verstärkt werden, weshalb die Symptome vermehrt im Frühjahr und Sommer auftreten und im Winter weniger stark ausgeprägt sind. Ebenfalls kann Hitze und auch Kälte die Symptome verschlimmern. Als mögliche Ursache kommen Infektionen mit nervenschädigenden Viren und Bakterien in Betracht. Hierunter zählen vor allem Herpesviren, Bornaviren und Borrelien. Da nicht jedes mit Herpesviren infizierte Pferd an Headshaking leidet, kann man davon ausgehen, dass weitere Faktoren wie z.B. Geopathie, Elektrosmog, toxische Belastungen, Narben, Impfungen, Wurmkuren, Stress, hormonelle Veränderungen oder Zahnprobleme an der Entstehung beteiligt sind.

Analyse und Therapie

Um Ihnen möglichst gezielt helfen zu können bitte ich Sie mit mir telefonisch oder schriftlich in Kontakt zu treten. Im Anschluss senden Sie mir bitte den Anamnesebogen ausgefüllt zurück. Durch das Telefonat und dem Anamnesebogen kann ich mir bereits einen Überblick verschaffen und Sie in Ihrem weiteren Vorgehen beraten. Unter Umständen muss ich sie aber an den Tierarzt oder einen anderen Therapeuten verweisen, sofern dies vorrangig sinnvoll ist. Ich selber arbeite mit dem EAVet, welches speziell für Pferde entwickelt wurde und verschaffe mir so einen zusätzlichen Überblick über mögliche Erkrankungen, Belastungen und Erreger. Das EAVet besitzt die Möglichkeit Störungen der Zellregulierung von den Nerven zu erfassen und gibt somit zusätzlich Auskunft darüber, ob der Trigeminus und/oder ein anderer Nerv am Headshaking beim Pferd beteiligt ist. Hier finden Sie nähere Informationen wie das EAVet funktioniert. Ebenfalls setze ich die Bioresonanz- und Magnetfeldtherapie ein, sowie weitere Therapiemöglichkeiten aus der Naturheilkunde.

Durch verschiedene Ursachen und auch unterschiedlicher Intensität in der das shaken gezeigt wird kann ich einen individuellen Therapieplan erstellen. Unabhängig von der Jahreszeit kann eine Analyse erfolgen und mit der Therapie begonnen werden. Aufgrund einer möglichen Erstverschlimmerung ist es jedoch ratsam die Analyse und die Therapie vor dem Frühling zu beginnen, wenn Ihr Pferd überwiegend in den Sommermonaten shaked. Generell ist jedoch ein Beginn zu jedem Zeitpunkt möglich. Sollten Sie sich bereits in einer Therapie befinden und möchten zur Unterstützung einen Scan mit dem EAVet, so ist dies selbstverständlich ebenfalls möglich. Gerne sende ich Ihnen oder dem behandelnden Therapeuten einen Report zu. Sie können mich bei Fragen gerne jederzeit unverbindlich kontaktieren.